Mein Alltag mit der Abnehmspritze: Nebenwirkungen, Kraftsport und Absetzen, Teil 3
Da sind wir also beim letzten Teil. In Teil 1 habe ich dir erzählt, warum ich diese Therapie überhaupt mache, in Teil 2 haben wir uns angeschaut, was sie mit dem Lipödem macht und was eben nicht. Heute wird es praktisch, denn wir reden über meinen Alltag mit der Abnehmspritze, Adipositas und Lipödem, Nebenwirkungen, den drohenden Muskelverlust, Zyklus und Haarausfall, neue Kompressionen und die Kritik an Medikamenten. Und ganz zum Schluss über die Frage, vor der die meisten von euch am meisten Angst haben.

Wie immer vorab: Das hier ist mein Erfahrungsbericht und meine Aufklärung aus der Patientinnenperspektive. Keine Werbung, keine Empfehlung, keine medizinische Beratung. Diese Medikamente sind verschreibungspflichtig und gehören in ärztliche Begleitung.
Meine Nebenwirkungen und warum es so wenige sind
Ich sage dir hier ganz ehrlich, wie es bei mir läuft: Ich bin praktisch nebenwirkungsfrei, … solange ich nach den Regeln spiele. Die allererste Dosis war mit etwas flauem Magen verbunden, danach war Ruhe. Vielleicht ist das jetzt der Satz, für den ich vermutlich Gegenwind bekomme: Ich bin überzeugt, dass ein großer Teil der Nebenwirkungen, über die berichtet wird, mit der Ernährung und dem eigenen Verhalten zusammenhängt. Und das Gute daran ist: Das kann man ändern. Selbstverständlich gibt es auch Nebenwirkungen, die vielleicht schon bestehende Probleme hervorrufen oder sich mit ihnen beißt, aber deswegen sollte die Einnahme von jeglichen Medikambenten auch stets mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Wenn es mir schlecht geht unter dieser Therapie, dann immer aus demselben Grund: weil ich zu wenig gegessen oder getrunken habe. Dann werde ich kraftlos, müde, und ich bekomme Magenkrämpfe. Weißt du was? Das wäre ohne Spritze vermutlich genauso. Der Unterschied ist nur, dass mich vorher dieser unstillbare Appetit daran erinnert hätte, bevor ich überhaupt hätte Hunger entwickeln können. Jetzt tut er das nicht mehr, und deshalb muss ich selbst mit- und umdenken. Vorher kannte ich natürlich ein Hungergefühl, aber das fühlt sich jetzt deutlich anders an. Fundamentaler und irgendwie auch echter, als wenn der Körper wirklich um Nahrung bittet und nicht nur um sein Suchtmittel.
Genau da liegt aus meiner Sicht die eigentliche Aufgabe. Diese Medikamente nehmen dir den Appetit. Sie nehmen dir nicht den Nährstoffbedarf.
Mein Essverhalten ist deshalb nicht komplizierter geworden, sondern bewusster. Ich esse nährstoffreich, ich achte auf ausreichend Protein, ich esse komplexe Kohlenhydrate statt einfacher, und ich versuche, so antientzündlich zu essen, wie es mir mit 80 Lipödem-Events im Jahr eben so gelingt. Da bin ich übrigens bisher nicht am Ziel: „gezielt maximal antientzündlich“ ist mein nächster Schritt nach der Abnahme. Ich supplementiere Aminosäuren, Vitamin D und Omega 3, und ich achte auf meinen Schlaf, weil der für mich ähnlich wichtig ist wie das Essen.
Das Wichtigste bei diesem Prozess ist etwas, was so oft missverstanden wird: Ich esse bewusst genug, nicht möglichst wenig. Genug. Ich bin nicht auf der Flucht vor Kalorien, ich will meinen Körper durch diesen Prozess tragen, nicht aushungern. Wenn du zu wenig isst, verhungerst du langsam vor dich hin und zwingst deinen Körper dazu, diese fehlende Energie woanders herzuholen und manche Prozesse herunterzufahren. Zack, Muskelverlust und Haarausfall – dieser Preis ist zu hoch!
Das Ergebnis nach einem Jahr: Ich bin seitdem nicht mehr richtig krank geworden, ich bin belastbarer, und es geht mir körperlich so gut wie lange nicht.
Das ist übrigens keine schlaue Erfindung von mir (obwohl es natürlich super-duper schlau ist). Vier große Fachgesellschaften aus der Adipositas- und Ernährungsmedizin haben 2025 gemeinsam eine Empfehlung veröffentlicht, in der genau das drinsteht. Dass eine GLP-1-Therapie ohne begleitendes Ernährungs- und Bewegungskonzept nicht sinnvoll ist, dass auf eine ausreichende Proteinzufuhr geachtet werden muss und Nährstoffmängel aktiv verhindert werden sollen. Was das konkret für dich heißt, in Gramm und in Portionen, das gehört ins Gespräch mit deiner Ärztin oder einer Ernährungsfachkraft und nicht in einen Blogartikel. Aber die Richtung ist eindeutig.

Wo es wirklich unangenehm wird
Jetzt muss ich aber auch die andere Seite zeigen, denn es wäre unehrlich, meine gute Verträglichkeit zum Maßstab zu machen.
Im Internet findest du Berichte über Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Schwindel. Auffällig oft wird ein ganz bestimmter Moment genannt, nämlich die Dosissteigerung. Mehrere von euch beschreiben den Sprung von der niedrigsten auf die nächste Stufe als den kritischen Punkt, an dem es kippt. Wenn dir das passiert, ist das ein Grund, mit deiner Ärztin zu sprechen. Dosissteigerungen kann man verlangsamen, aussetzen oder zurücknehmen. Es ist einfach ein Zeichen von zu viel Stress für deinen Körper und seine feinjustierten Organe.
Und dann gibt es Berichte, die hier genau so viel Aufmerksamkeit benötigen, wie alles Schöne in diesem Artikel. Es gibt sie, die seltenen Fälle von z. B. Dauerdurchfall und Erbrechen, Schmerzen im Bereich der Bauchspeicheldrüse oder andere Komplikationen. Anhaltende starke Bauchschmerzen unter dieser Therapie sind kein Nebeneffekt, den man aussitzt. Sie gehören sofort ärztlich abgeklärt. Nicht nächste Woche, wenn der nächste Termin frei ist. Sofort. Dasselbe gilt für Erbrechen, das nicht aufhört, und für alles, was sich für dich nach mehr als unangenehm anfühlt. Du kennst deinen Körper am besten. Dennoch können Nebenwirkungen durch beinahe jedes Medikament entstehen und ich bin dezent genervt davon, dass es bei GLP-1 auf einmal alle erschreckt. Komischerweise werden Schmerzmittel, Betablocker und Co. bereitwillig zu sich genommen und keine „besorgten Social-Media-Nutzer“ äußern sich in der gleichen Vehemenz dazu.
Viele von euch fragen außerdem nach den Augen, nach dem Herzen, nach Ausschlusskriterien und danach, was in einer Schwangerschaft gilt. Diese Fragen sind absolut berechtigt, und ich beantworte sie hier ganz bewusst nicht. Nicht, weil ich sie unwichtig finde, sondern weil das genau die Fragen sind, für die es eine Ärztin oder einen Arzt braucht, die deine Vorgeschichte kennen. Schreib sie dir auf und nimm sie mit in deinen Termin. Alles andere liest du auch im Beipackzettel deines Präparates.



Angst vor Muskelmasseverlust? Deine Lösung heißt Kraftsport
Kommen wir zu dem Punkt, bei dem ich am wenigsten diplomatisch bin. Wenn du Gewicht verlierst, verlierst du nie nur Fett. Du verlierst immer auch fettfreie Masse, und dazu gehört Muskulatur. Das ist keine Eigenschaft dieser Medikamente, sondern reine Biologie. Das passiert bei jeder Gewichtsabnahme, ob mit Spritze, mit Diät oder nach einer Operation.
Und weil das so ist, gibt es zwei Dinge, die dem entgegenwirken: genug Protein und Krafttraining. Das ist keine Meinung von mir, das steht in den Empfehlungen der Fachgesellschaften, und die aktuelle Diskussion in der Wissenschaft dreht sich eher darum, wie groß das Problem ist, als darum, ob diese beiden Hebel funktionieren. Eine vielzitierte Arbeit aus dem JAMA kommt sogar zu dem Schluss, dass die Sorge vor Muskelschwund unter diesen Medikamenten bisher überzeichnet wird, weil die Fettmasse stärker sinkt als die fettfreie Masse.
Deshalb mein Appell: Wenn du diese Therapie machst und Kraftsport für dich möglich ist, dann bau ihn ein, und zwar von Anfang an. Nicht irgendwann, wenn die ersten Kilo weg sind. Es ärgert mich ehrlich, wenn dieser Teil weggelassen und hinterher über Muskelabbau geklagt wird, denn dieser Baustein liegt greifbar vor uns und ist nicht nur für deine Abnahme unentbehrlich, sondern auch essenziell für den Erhalt deiner Gesundheit und Mobilität.
Es gibt Frauen in unserer Community, für die Sport keine Option ist. Nicht, weil sie keine Lust haben, sondern weil ME/CFS, Fibromyalgie, starke Schmerzen oder eine eingeschränkte Beweglichkeit das schlicht nicht zulassen. Wenn du dazugehörst, dann ist der obige Absatz nicht gegen dich gerichtet. Dein Weg sieht anders aus, und er ist deswegen kein schlechterer.
Für dich verschiebt sich die Aufgabe: Dann wird die Ernährung noch wichtiger, dann lohnt sich das Gespräch darüber, was in deinem Rahmen überhaupt geht, und dann ist es sinnvoll, die Körperzusammensetzung ärztlich im Blick zu behalten, statt nur auf die Waage zu schauen. Es gibt zwischen „gar nichts“ und „dreimal die Woche Gewichte stemmen“ sehr viel Raum. Was in diesen Raum passt, weiß niemand besser als du, gemeinsam mit deinem Behandlungsteam.
Was ich nicht möchte, ist, dass jemand diesen Artikel liest und sich schlecht fühlt für einen Körper, der es gerade nicht besser stemmen kann.
Zyklus, Haare und der ganze Rest
Mein Zyklus ist einmal kurz früher gekommen und hat sich danach schnell wieder eingependelt. Seitdem ist er stabil, und ich habe sogar das Gefühl, dass die Beschwerden eine Spur geringer sind. Ob das an der Therapie liegt, am Gewicht, am Kraftsport oder an allem zusammen, kann ich dir nicht sagen.
Haarausfall hatte ich sehr lange nicht, bis ca. einem halben Jahr, seit meiner ersten Mounjaro-Dosis. Ein bisschen mehr in der Bürste, ja, aber in einem Rahmen, der für mich bei so einer Körperveränderung völlig okay ist. Andere berichten das deutlicher, und auch hier lohnt der Blick auf die Ernährung, bevor man es dem Medikament in die Schuhe schiebt. Außerdem muss man beachten, dass es eine Stressreaktion des Körpers ist und Haare für ihn nicht unbedingt überlebenswichtig sind. Also kann er sich da ja einiges an Regenerierungskosten sparen. Keine Sorge, die Haare kommen wieder. Ich habe es mit einigen Maßnahmen ganz gut herauszögern und auffangen können. Jetzt gerade ist wahrscheinlich das Schlimmste schon wieder überstanden. Meine Einstellung hierzu ist klar: Ich muss mich nicht auch noch damit verrückt machen. Mein Körper macht eine massive Veränderung durch und kämpft um sein Überleben. Er fällt die für ihn richtigen Entscheidungen.
Meine Muskulatur hat übrigens zugenommen. Das liegt nicht an der Spritze, sondern am fleißigen Training. Aber Achtung: Auch das kann ich nicht jede Woche gleich gut bewerkstelligen. Macht euch nicht verrückt, sondern tut, was eben möglich ist, aber nehmt es als Herausforderung auch ernst. Abnehmen war noch nie leicht, aber mit der Abnehmspritze fällt es mir persönlich um Welten leichter, als vorher. Schwerer ging es auf jeden Fall nicht mehr.
Wenn die Umfänge weniger werden: neue Kompression
Wenn du abnimmst, wird deine Kompression irgendwann zu weit und zu weite Kompression ist nicht bloß unbequem, sie tut auch nicht mehr das, was sie soll. Du musst das nicht aushalten, bis das Rezept turnusmäßig fällig ist. Herzlichen Glückwunsch, du hast dich für eine neue Versorgung qualifiziert.
Ich habe alle paar Monate wegen Umfangsverminderung eine neue Versorgung beantragt, und die Krankenkasse hat das anstandslos genehmigt. Erfahrungsgemäß klappt das ab etwa drei bis vier Zentimetern Umfangsverlust.
Mein Tipp ganz konkret: Geh ins Sanitätshaus und lass nachmessen. Die Fachleute dort wissen, wie so ein Antrag begründet wird, und sie machen das ständig. Du hast immer Anrecht auf eine passende Versorgung. Bei Umfangsverminderung genauso wie bei Umfangsvermehrung.


Die Kritik, die ich ernst nehme
Ich wäre keine gute Aufklärerin, wenn ich dir nur meine Seite zeigen würde. Also lass uns über die Einwände reden, und zwar über die guten.
Der stärkste lautet: Vieles von dem, was die Spritze leistet, könnten Ernährung und Lebensstil auch leisten, und das Medikament ist der bequemere Weg. Dazu kommt die Warnung, dass eine GLP-1-Therapie ohne Ernährungsumstellung und ohne Training auf Dauer Muskulatur und Knochendichte kostet, gerade bei Frauen. Und die Beobachtung, dass Bewegung selbst entzündungshemmend wirkt, über Botenstoffe aus der Muskulatur, die man ganz nebenbei mitgeliefert bekommt.
Diese Kritik hat einen Kern, und ich stimme ihr in einem Punkt vollständig zu: Eine Spritze ohne Ernährung und ohne Bewegung ist keine Therapie. Sie ist eine Abkürzung, die irgendwann in einer Sackgasse endet. Aber der Vorwurf des bequemen Weges greift trotzdem zu kurz, und das sage ich als jemand, die diesen Weg gerade geht. Bequem ist daran nämlich gar nichts. Weder die Suche nach einer Ärztin, die sich auskennt, noch die mehreren Hundert Euro im Monat, die potenziellen Nebenwirkungen und schon gar nicht die Blicke und Kommentare, die man dafür einsammelt, weil man zu faul für den Weg ohne GLP-1 wäre. Fast jede von uns hat eine jahrzehntelange Diätgeschichte hinter sich, bevor sie überhaupt an diesem Punkt ankommt.
Beides ist wahr. Die Kritik und die Antwort darauf. Ich glaube, wir kommen als Community nur weiter, wenn wir das aushalten und im gleichen Zug entkräften.
Und dann? Die Frage nach dem Absetzen
Zum Schluss die Frage, die mir mit Abstand am häufigsten gestellt wird.
Ich muss dir ehrlich sagen: Ich habe noch nicht abgesetzt. Ich habe dazu keine eigene Erfahrung, und ich lasse es auf mich zukommen.
Was ich dir sagen kann, ist die Datenlage, und die ist zweigeteilt. Auf der einen Seite steht eine ernüchternde Zahl: In einer großen amerikanischen Untersuchung mit über 125.000 Menschen brach mehr als die Hälfte derjenigen ohne Diabetes die Therapie innerhalb des ersten Jahres ab. Kosten waren der häufigste Grund. Auf der anderen Seite gibt es Hinweise, dass sich das Erreichte halten lässt, wenn nach dem Absetzen eine strukturierte Ernährungsbegleitung greift. Eine Untersuchung dazu zeigte, dass ein großer Teil der Teilnehmenden ein Jahr nach dem Absetzen den Gewichtsverlust weitgehend gehalten hat. Fairerweise muss ich dazusagen, dass diese Studie von einem Anbieter genau solcher Ernährungsprogramme finanziert wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …
Und jetzt zu meiner Haltung, denn danach fragst du eigentlich. Adipositas ist eine chronische Erkrankung. Ich schäme mich nicht dafür, dagegen ein Medikament zu nehmen, und wenn es lebenslang nötig sein sollte, um schwerwiegende Langzeitfolgen zu verhindern, dann ist das eben so.
Ich nehme L-Thyroxin für meine Schilddrüse. Die wird auch nicht von allein besser, und niemand fragt mich, wann ich das denn endlich absetze. Ein Typ-1-Diabetiker, der sein Insulin weglässt, dem geht es danach schlechter, und das versteht jeder sofort. Bei der Adipositas hört diese Selbstverständlichkeit plötzlich auf, und ich frage mich, warum.
Hier geht es um eine chronische Erkrankung, und die muss therapiert werden. Dass man das nicht immer allein schafft, ist doch kein Versagen. Es zeigt eher, dass man falsch verstanden hat, was „chronisch“ eigentlich heißt.
Du kennst diese Logik übrigens längst. Dein Lipödem ist auch chronisch und ich trage meine Kompression so lange, wie sie mir hilft, ohne dass mich jemand fragt, wann ich sie endlich weglasse.
Sollte ich es später ohne Medikament schaffen, fände ich das großartig, und dann würde ich das Ausschleichen versuchen. Und wenn der Food Noise zurückkommt, dann nehme ich es eben wieder – ohne schlechtes Gewissen.

Zum Schluss
Damit sind wir am Ende dieser Serie, und ich hoffe, du hast dabei mehr gefunden als eine Meinung.
Was ich dir mitgeben möchte: Diese Spritze ist ein Werkzeug. Ein wirksames, ein teures, und eines, das ohne dein Zutun nicht funktioniert. Du erinnerst dich an den Vergleich aus Teil 1, der mir immer noch am besten gefällt. Sie ist wie ein Nikotinpflaster. Eine Unterstützung bei der Umsetzung. Rauchfrei wirst du nur, wenn du selbst umlernst.
Egal, wie du dich entscheidest, ob dafür, dagegen oder erst einmal für gar nichts: Deine Entscheidung geht niemanden etwas an außer dir und deiner Ärztin.
Erzähl mir in den Kommentaren, was aus dieser Serie für dich am hilfreichsten war und welche Frage offen geblieben ist. Ich sammle weiter, und wenn genug zusammenkommt, gibt es einen Nachschlag.
Hinweis: Dieser Artikel schildert meine persönliche Erfahrung, gibt Erfahrungsberichte aus der Community wieder und dient der Aufklärung. Er ist keine medizinische Beratung, keine Therapieempfehlung und keine Werbung. GLP-1-Medikamente sind verschreibungspflichtig, für die Lipödemtherapie nicht zugelassen und gehören ausnahmslos in ärztliche Begleitung, inklusive gründlicher Voruntersuchung und regelmäßiger Kontrolle. Bei Beschwerden während einer Therapie, insbesondere anhaltenden starken Bauchschmerzen, anhaltendem Erbrechen oder Sehstörungen, wende dich bitte umgehend an deine Ärztin oder deinen Arzt.
Quellen
- Mozaffarian D, Agarwal M, Aggarwal M, et al. Nutritional priorities to support GLP-1 therapy for obesity: A joint Advisory from the American College of Lifestyle Medicine, the American Society for Nutrition, the Obesity Medicine Association, and The Obesity Society. Obesity (Silver Spring). 2025;33(8):1475-1503. https://doi.org/10.1002/oby.24336
- Conte C, Hall KD, Klein S. Is Weight Loss-Induced Muscle Mass Loss Clinically Relevant? JAMA. 2024;332(1):9-10. https://doi.org/10.1001/jama.2024.6586
- Discontinuation and Reinitiation of Dual-Labeled GLP-1 Receptor Agonists Among US Adults With Overweight or Obesity. Kohortenstudie mit 125.474 Personen. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC11786232/
- McKenzie AL, Athinarayanan SJ. Impact of Glucagon-Like Peptide 1 Agonist Deprescription in Type 2 Diabetes in a Real-World Setting: A Propensity Score Matched Cohort Study. Diabetes Ther. 2024;15(4):843-853. Finanziert von Virta Health; beide Autorinnen halten Unternehmensanteile. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38421559/
Wer bloggt hier: Caroline Sprott

Caroline Sprott ist Pionierin der Lipödem-Community. 2011 zeigte sie sich als erste Person weltweit in Kompression auf Instagram. Heute inspiriert sie als Autorin, Speakerin und Podcast-Hosterin tausende Betroffene. Mit ihrem Blog Powersprotte, dem Mutmaschen-Podcast und zwei Büchern prägt sie die Lymphologie mit Herzlichkeit und Humor. Seit über 10 Jahren arbeitet sie eng mit medi zusammen und ist Brückenbauerin zwischen Patienten und Fachschaft. Ihre Mission: Menschen mit Lipödem und Lymphödem zeigen, dass sie alles haben, um trotz chronischer Diagnose glücklich zu sein.
Angesagte Artikel
-

Mein Alltag mit der Abnehmspritze: Nebenwirkungen, Kraftsport und Absetzen, Teil 3
Da sind wir also beim letzten Teil. In Teil 1 habe ich dir erzählt, warum ich diese Therapie überhaupt mache, in Teil 2 haben wir uns angeschaut, was sie mit dem Lipödem macht und was eben nicht. Heute wird es praktisch, denn wir reden über meinen Alltag mit der Abnehmspritze, Adipositas und Lipödem, Nebenwirkungen, den…
-

Geschützt: Anti-entzündliche Snacks bei Lipödem und Lymphödem für unterwegs
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
-

Wirkt die Abnehmspritze aufs Lipödem? Was wir wissen und was nicht, Teil 2
Wirkt die Abnehmspritze aufs Lipödem? Was wir wissen und was nicht, Teil 2 Willkommen zurück! In Teil 1 habe ich dir meine ganz persönliche Geschichte erzählt, warum ich mich für diese Therapie entschieden habe, wie der Weg zur Verordnung aussah und was sie mich kostet. Heute wird es fachlicher, denn heute geht es um die…
-

Abnehmspritze bei Lipödem und Adipositas: Warum ich sie nehme. Meine Geschichte, Teil 1
Abnehmspritze bei Lipödem und Adipositas: Warum ich sie nehme Kaum ein Thema hat mir in den letzten Monaten so viele Nachrichten beschert wie dieses. Täglich erreichen mich Fragen zur Abnehmspritze, und fast jede zweite beginnt mit „Sorry für die vielen Fragen“. Ich sage dir gleich zu Beginn: Du musst dich nie entschuldigen, wenn du Fragen…
